Lösung · 365 Tenant Manager

Microsoft 365Security Baseline.Ein sicherer Stand für jeden Mandanten.

Mehrfaktor für jede Anmeldung, keine alten Protokolle, Gäste nur auf Einladung: eine Baseline legt fest, was in jedem Mandanten gilt. Conbool 365 Tenant Manager vergleicht jeden Mandanten damit und rollt sie aus.

Warum Mandanten ungehärtet bleiben

Am Wissen liegt es selten. Es liegt an der Menge der Stellen und an der Zeit.

Voreinstellungen sind für den Start gemacht

Ein neuer Mandant lässt jedes Mitglied Gäste einladen, teilt mit jedem und erlaubt alte Protokolle. Das ist bequem und bleibt oft so.

Härtung ist auf viele Seiten verteilt

Conditional Access, Anmeldemethoden, Gastrechte, Freigabe in SharePoint und Vertrauen zu fremden Organisationen liegen in verschiedenen Verwaltungsbereichen.

Einmal gehärtet ist nicht dauerhaft gehärtet

Eine Ausnahme für ein Projekt, eine Richtlinie zum Testen abgeschaltet: ohne regelmäßigen Abgleich bemerkt niemand, dass der Mandant zurückfällt.

Die Angst vor dem Aussperren

Eine Richtlinie für bedingten Zugriff kann alle aussperren. Deshalb bleibt die Härtung oft bei den Security Defaults stehen.

So wird aus einer Checkliste eine Baseline

Lesend beginnen, Abweichungen ansehen, dann sicher ausrollen.

1. Baseline festlegen

Die Vorlage Conbool gehärtet übernehmen oder den eigenen Referenzmandanten zur Vorlage machen. Werte, die je Kunde anders sind, werden zu Platzhaltern.

2. Jeden Mandanten vergleichen

Momentaufnahme alle 4, 12 oder 24 Stunden, Abweichungen je Feld. Strengere Werte und nicht Lizenziertes zählen nicht.

3. Mit Trockenlauf ausrollen

Der Plan zeigt jeden Vorgang vorab. Conditional Access läuft zuerst im Berichtsmodus und wird erst nach Prüfung der Notfallkonten wirksam.

Was die Baseline Conbool gehärtet festlegt

Zehn Einträge in vier Bereichen, jeder mit Begründung.

MFA für alle und für Administratoren

Ein zweiter Faktor für jede Anmeldung, eigens noch einmal für Verwaltungsrollen und für die Azure-Verwaltung.

Legacy-Authentifizierung blockiert

IMAP, POP und SMTP mit Kennwort kennen keinen zweiten Faktor und werden für die Anmeldung gesperrt.

Security Defaults sauber abgelöst

Sie gehen erst im selben Lauf aus, der die eigenen Richtlinien wirksam macht. Der Mandant ist keinen Moment ohne erzwungene MFA.

Starke Anmeldemethoden bleiben an

Authenticator-App und Passkeys bleiben zugelassen, die Wege zum zweiten Faktor, die sich nicht abfangen lassen.

Gäste eingeschränkt

Einladen darf, wer zuständig ist. Gäste sehen das Verzeichnis nicht, besitzen keine Gruppen, und niemand legt eigene Mandanten an.

Freigabe und fremde Organisationen

SharePoint und OneDrive teilen nur mit bekannten Gästen. MFA und Geräte fremder Organisationen gelten nicht ungeprüft.

Baseline mit Abgleich und Härtung nach Checkliste

Beides beginnt mit denselben Empfehlungen. Der Unterschied liegt im Danach.

 
Conbool 365 Tenant Manager
Härtung nach Checkliste
Grundlage
Vorlage mit Fassungsnummer, aus Bibliothek oder Referenzmandant
Dokument oder Tabelle
Umsetzung
Ausrollen mit Trockenlauf, je Vorgang sichtbar
Von Hand in mehreren Verwaltungsbereichen
Conditional Access
Berichtsmodus, Auswertung der Anmeldungen, geprüfte Notfallkonten
Einschalten und beobachten
Abweichungen
Regelmäßige Momentaufnahme, Meldung bei riskanter Änderung
Fallen bei der nächsten Prüfung auf
Rücknahme
Jüngster Lauf zurückrollbar, ohne Löschen
Von Hand rekonstruieren
Viele Mandanten
Eine Vorlage, Platzhalter je Kunde
Jeder Mandant ein eigenes Projekt

Stand Oktober 2026. Die rechte Spalte beschreibt das übliche Vorgehen ohne Werkzeug, keinen einzelnen Anbieter.

FAQ zur Microsoft 365 Security Baseline

Was ist eine Microsoft 365 Security Baseline?
Ein festgelegter Satz von Sicherheitseinstellungen, der in jedem Mandanten gelten soll: Richtlinien für bedingten Zugriff, zugelassene Anmeldemethoden, Rechte von Gästen und Benutzern, Freigabe in SharePoint und OneDrive. Die Baseline ist der Maßstab, an dem jeder Mandant gemessen wird.
Ist Conbool gehärtet dasselbe wie der CIS-Benchmark für Microsoft 365?
Nein. Der CIS-Benchmark ist ein umfangreicher Katalog mit vielen Prüfpunkten. Conbool gehärtet umfasst zehn Einträge, die in fast jedem Mandanten fehlen, und deckt sich in wichtigen Punkten mit dem Benchmark, etwa bei MFA für alle und dem Blockieren alter Protokolle. Wer mehr will, baut eine eigene Vorlage aus dem Referenzmandanten.
Reichen die Security Defaults nicht aus?
Für einen kleinen Mandanten ohne Entra ID P1 sind sie ein guter Anfang. Sie lassen sich aber nicht anpassen: keine Ausnahmen für Notfallkonten, keine eigenen Standorte, keine abgestuften Regeln. Mit Entra ID P1 lösen eigene Richtlinien für bedingten Zugriff sie ab.
Wie hängt das mit Zero Trust zusammen?
Zero Trust heißt: jede Anmeldung wird geprüft, nichts gilt allein deshalb als vertrauenswürdig, weil es im Netz oder in einer Partnerorganisation steht. Eine Baseline mit MFA für alle, blockierten alten Protokollen und begrenztem Vertrauen zu fremden Organisationen setzt genau diese Grundsätze in Microsoft 365 um.
Was ist der Unterschied zum Microsoft Secure Score?
Der Secure Score bewertet den Mandanten mit einer Punktzahl und empfiehlt Maßnahmen. Eine Baseline legt den Sollstand fest, zeigt jede Abweichung davon und bringt den Mandanten auf Wunsch dorthin. Beides ergänzt sich.
Gehören die Security Baselines aus Intune dazu?
Nein. Die Security Baselines in Intune betreffen die Einstellungen von Geräten. 365 Tenant Manager arbeitet mit den Einstellungen des Mandanten in Entra ID, SharePoint und OneDrive.
Welche Lizenz braucht der Mandant?
Vergleichen geht in jedem Mandanten. Conditional Access braucht Entra ID P1, enthalten zum Beispiel in Microsoft 365 Business Premium. Was der Mandant nicht lizenziert hat, wird nicht geschrieben und zählt nicht als Abweichung.

Jeden Mandanten auf denselben sicheren Stand bringen.

Baseline festlegen, Abweichungen sehen, sicher ausrollen.