Wer hat tatsächlich Zugriff auf die Daten?
Pro Empfänger wird ein Einmal-Link mit konfigurierbarer Lebensdauer erzeugt. Der Empfänger ist im System namentlich bekannt, jeder Zugriff ist einer Person zugeordnet, auch bei externen Adressaten ohne Conbool-Konto. Gemeinsame Ordner gibt es als Pools mit Rollen und Rechten je Ordner. Gäste ohne Konto kommen über einen persönlichen Link und einen Bestätigungscode hinein, sofern die Verwaltung das erlaubt. Das Protokoll hält auch ihre Handlungen fest. SecureFiles ist Teil derselben Suite wie MailGuard und SecureMail. Jeder Versand erscheint im gemeinsamen Audit-Log der Plattform, ohne separates Tool oder zusätzlichen Mandanten-Setup.
Zugriff erfolgt klassisch über Benutzername und Passwort (bzw. SSH-Key bei SFTP). In der Praxis werden Credentials häufig zwischen mehreren Mitarbeitern beim Partner geteilt, wer konkret heruntergeladen hat, lässt sich auf Anwendungsebene oft nicht eindeutig sagen.
Quelle: Generische Eigenschaft des FTP- bzw. SFTP-Protokolls. FTP ist in RFC 959 festgeschrieben, SFTP setzt auf SSH nach RFC 4251 bis 4254 auf und ist selbst nur als IETF-Entwurf dokumentiert. Geteilte Funktions-Accounts sind eine häufige Beobachtung in Sicherheits-Audits und werden im BSI IT-Grundschutz als Risiko adressiert.